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Eine Messe steht vor der Tür, ein bedeutendes Projekt soll realisiert werden oder ein rundes Firmenjubiläum steht an. Viele gute Gründe, sich einen fachbezogenen Image- oder Informationsfilm produzieren zu lassen.
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Wenn ein neuer Auftrag ansteht, klären wir zunächst, welchen Zwecken der Film dienen und in welchen Zusammenhängen er eingesetzt werden soll. Dann schätzen wir den Produktionsaufwand mit Drehtagen, Schnitt-Tagen, dem Schreiben des Textes, der Herstellung einer gepressten DVD-Auflage, die auf Wunsch mehrere Sprachen umfassen kann, und dann geben wir ein Angebot ab. Dabei gehen wir aus Erfahrung immer davon aus, dass der tatsächliche Drehaufwand ein wenig höher ist als angegeben, trotzdem halten wir stets den einmal festgelegten Kostenrahmen ein. Oft nehmen wir in diesem frühen Stadium schon Kontakt zu dem zuständigen Messebauer oder der Technikfirma auf, um genau zu erfahren, welche Auflösung zum Beispiel die Videowand in einem Saal hat oder wir machen eigene Idealvorgaben zur perfekten Wiedergabe unserer Filme.
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Wenn die Dreharbeiten beginnen, bereiten wir jeden Einsatz so gut wie möglich vor, um maximale Erfolge zu erzielen. In vielen Bereichen sind spezielle Regeln zu beachten, um dort gefahrlos arbeiten zu können. Auch sind wir es gewohnt, überwiegend Leute vor der Kamera zu haben, die sonst nie vor Kameras reden. Das macht aber nichts: Auch Gleisbauer, Pharmawerker, Kranführer oder Busfahrer sind nach kurzer Aufwärmphase in der Lage, uns etwas über ihre Tätigkeit zu erzählen. Auch Luftaufnahmen aus Hubschraubern sind kein Problem.
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Wenn alle Aufnahmen gedreht sind, oft sogar schon vorher, beginnt der Schnitt. Da wir inzwischen komplett bandlos arbeiten, stehen alle gedrehten Szenen sofort im Avid-Schnittsystem zur Verfügung. Wenn nötig, werden zusätzliche Grafiken und Animationen angefertigt, um die Themen so anschaulich wie möglich darzustellen. Das optische Erscheinungsbild des Filmes richtet sich natürlich nach dem Corporate Design des Auftraggebers oder Projektes. Parallel beginnt der Entwurf eines DVD-Covers und auch die Bedruckung der DVD-Scheibe wird vorbereitet und zur Abnahme vorgelegt.
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Ob zuerst geschnitten und dann getextet wird, oder ob man erst textet und dann schneidet, hängt sehr von der Länge und dem Tempo des Filmes ab. Faustregel: Lange ruhige Filme werden erst geschnitten, kurze schnelle Filme erst getextet. Wenn Text und Schnitt fertig sind und genau zu einander passen, wird ein Termin zur Filmabnahme vereinbart, wo der Text zum Film vorgelesen wird. Ob diese Abnahme beim Auftraggeber oder im hauseigenen Schnittstudio in Berlin-Spandau stattfindet, ist dem Wunsch des Kunden überlassen.
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Sobald der Film in Wort und Bild abgenommen ist, erfolgen die deutsche Sprachaufnahme und deutsche Tonmischung. Dabei können Sie sich Ihre Sprecherin oder Ihren Sprecher gerne aussuchen. Wenn fremdsprachige Versionen gewünscht werden, erhalten die Muttersprachler nun eine DVD mit dem deutschen Film und eine Mail mit dem deutschen Text, um eine passgenaue Sprachversion zu erstellen. Kurze Zeit später erscheinen die Muttersprachler zur Sprachaufnahme, so dass nach einer Endabnahme durch den Auftraggeber das DVD-Master für das Presswerk fertiggemacht werden kann. Zu diesem Zeitpunkt entstehen dann bei Bedarf auch hochauflösende Filmdateien zur HDTV-Wiedergabe auf einer Veranstaltung oder verkleinerte Dateien für das Internet. Nach maximal zehn Tagen wird dann die gewünschte DVD-Auflage fertig konfektioniert beim Auftraggeber angeliefert.
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